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Alt 30.12.2006, 13:52   #1
Mathias64
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Feuchigkeitmelder LED

Hallo

Ich möchte in meiner Unterwasserkamera einen kleinen Feuchtigkeitsmelder einbauen .Ich hatte mir gedacht an eine oder mehrere Knopfzellen und eine LED. Der Rest muss von euch kommen

Were nett wenn ihr mir einen kleinen Schaltplan bzw genau erklärt wie bzw wo ich etwas dranlöten muss

Gruss Mathias
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Alt 30.12.2006, 14:17   #2
HUCKJ
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Bekommst Du das da noch irgendwie dran oder rein ?

http://cgi.ebay.de/Zuverlaessiger-Wa...QQcmdZViewItem

Vielleicht kann man das Teil ja auf Knopfzellen umbauen ?
Den Alarm hört man auf jeden Fall auch unter Wasser, eingepackt in wasserdichter Folie.

Wieso kaufst Du nicht gleich ein ordentliches Unterwasser Gehäuse ?
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Alt 30.12.2006, 14:37   #3
Mathias64
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Hallo Huckj

Ne das Teil ist zu gross so viel Platz ist nicht im Gehäuse.Ich weiss garnicht ob es sowas gibt Orginal fürs Gehäuse-
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Alt 30.12.2006, 18:02   #4
cmddegi
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Dazu reicht schon ein NPN-Transistor, in dessen Kollektorkreis du die LED mit einem passenden Vorwiderstand schaltest, und ein Basisvorwiderstand von ca. 1kOhm, der mit der Plus-Versorgung den "Fühler" bildet. Der Emitter kommt auf Minus.
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Alt 30.12.2006, 19:25   #5
Mathias64
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Hallo cmddegi

Dazu reicht schon ein NPN-Transistor, in dessen Kollektorkreis du die LED mit einem passenden Vorwiderstand schaltest, und ein Basisvorwiderstand von ca. 1kOhm, der mit der Plus-Versorgung den "Fühler" bildet. Der Emitter kommt auf Minus.

Kannst du mir das genauer erklären ,Leider habe ich nicht viel Ahnung von Elektrik.Was für ein Typ muss der NPN Transistor sein und was ist von den 3 Beinchen der Kollektorkreis .Were nett wenn du mir das erklären kannst .

Gruss Mathias
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Alt 30.12.2006, 20:18   #6
TotoSchm
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@cmddegi
Meinst du das das Wasser dann als Leiter fungiert und die Basis des NPN auf VCC legst.Also einfach 2 Metallkontakte in einem best. Abstand.

Wenn ja dann muss man natürlich die sehr unterschiedliche Leitfähigkeit des Wassers mitberechnen (Süsswasser,Salzwasser,Härtegrad..)
Wenn nur in Wasser mit ungefähr der gleichen Leitfähigkeit Fotografiert wird, gehts so schon.

Wenn man den genauen Leitwert hat kann man sich auch den Vorwiderstand noch sparen, man muss nur den Kontaktabstand des Sensors anpassen.

Aber ich denke wenn Wasser schon in der Kamere steht ists eh zu spät.

Nur mal ne blöde Idee, früher wurde in Luftfeuchtemesser ein Pferdehaar genommen, das je nach Luftfeuchtigkeit seine Länge geändert hat.
Vielleicht kannst du einen alten Luftfeuchtemesser bei E-Bay oder so kaufen und dann mit der Mechanik einen einfachen Schalter bauen.
Oder auf den nächsten Ponyhof verbeischauen und selberbauen

Wenn das alles nichts für dich ist wird es komplizierter.

Geändert von TotoSchm (30.12.2006 um 20:26 Uhr).
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Alt 30.12.2006, 21:19   #7
cmddegi
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Jupp, so mein ich das. Solange er nicht gerade in destilliertem Wasser taucht reicht die Leitfähigkeit bei geringem Kontaktabstand problemlos aus, um den Transistor durchzuschalten. Der Basisvorwiderstand ist nötig, damit das Teil nicht in Rauch aufgeht, wenn sich die beiden Kontakte versehentlich berühren.
Ansonsten kann man ja notfalls mit einem zweiten Transistor eine Darlingtonstufe bauen; dann reichen schon ein paar Megaohm Übergangswiderstand, um die LED zum Leuchten zu bringen.
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Alt 30.12.2006, 22:02   #8
TotoSchm
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@cmddegi
das sich die Kontakte versehentlich berühren kann mann ja durch geignete konstruktive Massnahmen verhindern. Auf Deutsch die Kontakte einfach gut befestigen.

Bei deiner Lösung treten halt einige Probleme auf.

Man Kann nur in Gewässern mit ungefähr der gleichen Leitfähigkeit des Wassers tauchen. Die LED sollte ja immer mit max Leuchtkraft leuchten.
Man muss sich, also die Kamere, senkrecht zur Schwerkraft befinden sonst brauchst du mehrere Sensoren, dann reicht ein einfacher Npn nichtmehr.

Und die Kamera wird warscheinlich nicht auf eine Schlag undicht, es sei denn er versucht einen Narwal aus kurzer Distanz zu Filmen.

Also ist die Lösung mit der Luftfeuchte doch wohl besser.
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Alt 30.12.2006, 23:28   #9
cmddegi
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Ich verstehe dein Argument mit der Leitfähigkeit leider nicht. Um eine normale LED zu treiben benötigt ein Standard-Transistor einen Basisstrom von ca. 100µA. Unter der Annahme einer 3V-Lithium-Batterie entspricht das einem maximalen Basiswiderstand von 23kOhm.
Bereits sauberes Leitungswasser würde bei 10mm Elektrodenabstand und einem eingetauchten Elektrodenquerschnitt von 10mm² einen Widerstand von ca. 20kOhm ergeben. Liegt in Summe mit dem Schutzwiderstand immer noch unter dem errechneten Maximalwiderstand. Meerwasser z.B. leitet um den Faktor 100 besser; "normales" Süßwasser wird irgendwo dazwischen liegen.
Wenn man sicher gehen will, kann man ja auch einen fertigen NPN-Darlington-Transistor nehmen.
Weshalb sollte man mehrere "Sensoren" brauchen? Einfach zwei blanke Drähte nebeneinander innen in den Gehäusekanten einkleben, speziell in den Ecken.

PS: Ich habe davon zwar nicht sehr viel Ahnung, aber ich bezweifle, dass eindringendes Wasser die Luftfeuchtigkeit hochtreiben würde. Dazu müsste es ja verdunsten.

Anmerkungen oder Korrekturen meiner überschlägigen Rechnung sind natürlich gerne willkommen.
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Alt 31.12.2006, 17:59   #10
TotoSchm
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@cmddegi
Zitat:
Ich verstehe dein Argument mit der Leitfähigkeit leider nicht.
Versteh ich jetzt auch nicht mehr, war gestern nicht mehr so ganz fit.

Ich halte die Lösung mit der Luftfeuchte aber dennoch für besser.
Ich habe das bei meiner "wasserdichten" Uhr gesehen. Da stand auch kein Wasser drin als die Dichtung kaputt ging. Man hat nur von innen leichten Beschlag am Glas gehabt.
Und wieso sollte das Wasser nicht verdunssten, dazu brauchst ja keine 100 Grad.

Vielleicht kann Mathias64 ja mal schreiben wie er sich das jetzt denkt.
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Alt 31.12.2006, 19:18   #11
Mathias64
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Hallo


Vielleicht kann Mathias64 ja mal schreiben wie er sich das jetzt denkt.


Ich bin nur der Meinung das erst Wasser eindringt und dann erst ändert sich die Luftfeuchte vielleicht kann das dann für die Kamera zuspät sein .

Nur wenn ihr mir eine kleine Zeichnung oder ganz genau erklären könnt
was für Bauteile ich brauch und wo ich etwas dranlöten muss .
Ich bin Laie

Ps: Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund.
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Alt 01.01.2007, 12:32   #12
cmddegi
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Wie gesagt, ob die Luftfeuchte so schnell ansteigt, weiß ich leider nicht. Meine Vermutung ist eher, dass zuerst Wasser tröpfchenweise eindringt und dann evtl. verdunstet. Das müsste man aber wohl ausprobieren oder jemanden fragen, der Ahnung davon hat.

Falls du die elektronische Variante probieren willst, baust du im Prinzip eine Emitterschaltung. Siehe dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Transistorgrundschaltungen
An Stelle des Widerstandes oben kommt die LED in Serie mit ihrem Vorwiderstand. Bei einer 3V-Versorgung (z.B. CR2032 Lithiumbatterie) wäre das ca. ein 81 Ohm-Widerstand für eine gewöhnliche (nicht "superhelle") LED.
Links an der Basis des Transistors wird zusätzlich ein 1 kOhm-Widerstand angeschlossen, an dessen anderem Ende einer der "Sensordrähte" befestigt wird. Der zweite Draht kommt zusammen mit der Anode der LED an Plus.
Wenn du die beiden Drähte aneinander hältst, oder ca. 10mm in Wasser tauchst, sollte die LED leuchten.
Als Transistor reicht jeder normale NPN-Kleinsignaltyp; z.B. ein BC556.

Wichtig ist, dass du die drei Anschlüsse des Transistors nicht vertauscht, sonst geht er in Rauch auf. Die Anordnung der Anschlüsse hängt vom jeweiligen Typ ab und ist nicht genormt. Das musst du dann rausfinden oder erfragen, wenn du einen Transistor hast.
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