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Alt 05.02.2012, 11:13   #1
master-uenal
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Warmwasserspeicher hat ein Loch

Hallo pf-User,

da ich leider nicht wusste, welches Forum geeignet ist habe ich mir gedacht poste ich es hier rein. Sollte ich hier falsch sein, bitte um moved, Danke.

Wir haben im Haus folgendes Problem. Unser Warmwasserspeicher hat ein kleines Loch. Heizungen gehen hervorragend jedoch haben Wir kein warmes Wasser mehr. Ein Heizungsmonteur hat gemeint das ein solches Warmwasserspeicher mehrerer hunderte von Euro kosten.

Die Leitung was warmes Wasser angeht ist zugedreht, es funktionieren nur die Heizungen.

Meine Frage wäre nun, ob es möglich ist dieses kleine Loch abzudichten in irgendeiner Weise.

Würde mich sehr über ein Rückmeldung freuen, Danke.
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Alt 05.02.2012, 13:15   #2
Egal88
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Das Loch ist im Speicher selbst, oder ist eine Kupferleitung undicht/löchrig? Im letzteren Fall könnte man die zulöten, im ersteren Fall ist vermutlich ein neuer Speicher fällig. Habt ihr etwa die Schutzanode nicht regelmäßig kontrolliert?
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst mal reden. (John F. Kennedy)
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Alt 05.02.2012, 13:15   #3
Goerds8
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Kommt drauf an, wo das Loch ist.
Löten wäre da vllt. eine Alternative

PS: Da war Egal wohl schneller,
wie geschrieben, kommt drauf an wo und wie.
Rein theoretisch könnte auch `Kühlerdicht`aus dem KFZ
Bereich nehmen, was allerdings arg gebastelt wäre.

Vllt. ist der auch schon so alt und verkalkt, dass eine Rep. wenig Sinn macht.


Falls du zur Miete wohnst, hilft ein Anruf beim Vermieter oft weiter
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erklimmt und meint über den `Tellerrand`zu schauen ,
kann dabei seine näheres Umgebung nicht mehr
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Geändert von Goerds8 (05.02.2012 um 13:22 Uhr).
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Alt 05.02.2012, 13:25   #4
master-uenal
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Das Loch ist am Speicher selber und nicht am Kupferleitung.
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Alt 05.02.2012, 13:29   #5
Egal88
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Nee, Kühlerdicht hat im Trinkwasser nix zu suchen
Aber Goerds8 hat insofern recht, als dass sich der Vermieter darum kümmern muss, sofern es sich um eine Mietwohnung handelt.
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Alt 05.02.2012, 14:10   #6
master-uenal
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Es handelt sich um ein Einfamilienhaus.
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Alt 05.02.2012, 19:39   #7
Gunny Highway
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Ich vermute mal dass man an den Boilerkessel selbst wohl allein wegen der Isolierung nicht dran kommt ohne diese zu beschädigen.
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Alt 06.02.2012, 09:19   #8
master-uenal
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An dem Boilerkessel selber kommen Wir dran, das loch haben Wir inzwischen aus. Nur weiß ich leider nicht, wie ich das abdichten kann.

Falls erwünscht ist, kann ich ja mal ein paar Bilder machen.
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Alt 06.02.2012, 09:59   #9
schlurch
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Der Kessel dürfte innen emailliert sein, von da her ist nichts mit löten öder schweißen.
Es gibt aber 2-kompontigen Epoxykitt, soll ausreichend temperaturfest, und sogar auf feuchten Untergrund verwendbar sein, weiß aber nicht ob der für Trinkwasseralagen zugelassen ist.
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Alt 06.02.2012, 10:28   #10
StGaensler
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Bei Verarbeitung von Expoxidharz sind Schutzmaßnahmen notwendig - ich würde es mal stark bezweifeln, dass das in Trinkwasseranlangen zugelassen ist.
Allein wenn du dir mal die Inhaltsstoffe durchliest: https://de.wikipedia.org/wiki/Epoxidharz#Gesundheit
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Alt 06.02.2012, 13:43   #11
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Zitat:
Zitat von master-uenal Beitrag anzeigen
An dem Boilerkessel selber kommen Wir dran, das loch haben Wir inzwischen aus. Nur weiß ich leider nicht, wie ich das abdichten kann.
Wenn das Loch wirklich im Boiler ist, gar nicht. Dann muss ein neuer Boiler her. Für Leitungen gibt es (außer Löten) Dichtmaterial, das funktioniert aber nicht beim Boiler, weil der viel größeren thermischen Belastungen ausgesetzt ist (offene Flamme drunter ).
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Alt 06.02.2012, 19:13   #12
Goerds8
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Alternativ zum Boiler wäre ein Durchlauferhitzer,
wollte so ne Ding auch einbauen, doch leider passt es mit Sicherung und Kabeldurchschnitt nicht.
Wenn es deine elektr.Anlage zuläßt, könnte du damit evtl. Strom sparen.
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Alt 07.02.2012, 21:23   #13
Indako
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Zitat:
Zitat von master-uenal Beitrag anzeigen
Falls erwünscht ist, kann ich ja mal ein paar Bilder machen.

Mach mal, vielleicht helfen die weiter.

Das der Heizungsmonteur dir lieber einen neuen verkauft, das liegt daran, das er für seine Arbeit haftet. Einmal ist es, je nach Material oder Ort des Schadens nicht sehr leicht. So kann die Reparatur selbst auch schon scheitern. Und auch darf man nicht vergessen, wenn ein Boiler das erste Loch hat, dann sind oft die nächsten Löcher nicht weit. Und mach mal einem Kunden klar, das dein Repariertes Loch in Ordnung ist, und die neue Wasserlache von einem neuen Loch kommt. Fast unmöglich und nur Streß. Also läßt man es besser gleich.

Unmöglich ist so eine Reparatur nicht unbedingt. Nur muß man immer im Hinterkopf haben, das es hier um Trinkwasser geht. Und auch nicht immer erfolgreich ist.

Je nach Material kann dies ein Bekannter von euch Schweißen. Im Notfall könnte es schon helfen, das Loch auf zu bohren und dann mit großer Edelstahlschraube und Warmwasser-Dichtung wieder zu verschließen. Nur wie gesagt, man muß damit rechnen das es Kurzfristig, zumindest aber Langfristig zu neuen Löchern kommt.
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Indako
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Alt 08.02.2012, 09:58   #14
Egal88
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Wenn ihr wirklich die Schutzanode über Jahre hinweg vernachlässigt habt (wann wurde die zum letzten Mal geprüft bzw. ausgetauscht?), ist der Behälter vermutlich an mehreren Stellen schon so weit angegriffen, dass es bis zum nächsten Loch nicht mehr weit ist.
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Alt 08.02.2012, 10:04   #15
Goerds8
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Zitat:
Zitat von Egal88 Beitrag anzeigen
Wenn ihr wirklich die Schutzanode über Jahre hinweg vernachlässigt habt (wann wurde die zum letzten Mal geprüft bzw. ausgetauscht?), ist der Behälter vermutlich an mehreren Stellen schon so weit angegriffen, dass es bis zum nächsten Loch nicht mehr weit ist.
Loch an Loch und hält doch
Schutzanode ? Ist die dazu da gegen den Kalk
vorzugehen. Wenn ja, wußte ich bisher nicht das sowas
überhaupt eingebaut ist.
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Alt 08.02.2012, 10:12   #16
Egal88
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Nein, die Schutzanode (manchmal auch "Opferanode" genannt) besteht aus einem unedlen Metall (meist Magnesium) und dient dazu, eine elektrochemische Reaktion mit dem Metall des Kessels zu verhindern.
Ohne Schutzanode würde der Stahl des Kessels durch Haarrisse in der Emailleschicht angegriffen werden und durchrosten, wie es hier wohl offenbar passiert ist. Mit Schutzanode wird diese angegriffen und abgebaut anstatt das Metall des Kessels.

Siehe auch hier: http://kalk-ex.ch/verwandt-mech---chem/korrosion.html
oder http://de.wikipedia.org/wiki/Opferanode
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